Schon dieser Satz fühlt sich für mich an wie ein tiefes Durchatmen. Du bist für mich Erfüllung, Glück, Lebenslust – und die sanfte Erholung, die nicht laut sein muss, um mich zu erreichen. Hier kann ich loslassen. Hier darf ich einfach ich sein.
Wenn ich am Morgen die Vorhänge zur Seite schiebe und mein Blick hinausgleitet, spüre ich sofort: Das Glück versteckt sich nicht in großen Momenten. Es sitzt in den kleinen Dingen, die mir hier jeden Tag zufallen.
In einer Muschel, die ich am Strand finde und wie ein kleines Geschenk in die Hand nehme. In einem Stein, den das Meer über Jahre glatt und warm geschliffen hat.
In der Möwe, die sich aus dem Himmel löst, ins Wasser taucht und mit einem Fisch im Schnabel wieder aufsteigt.
Barfuß am Strand entlangzugehen und den Wellen zuzuhören, ist für mich wie ein Gespräch ohne Worte. Sie nehmen mir das Schwere, das der Alltag manchmal auf meine Schultern legt. Ich spüre, wie mein Kopf frei wird, wie meine Gedanken leichter werden.
Und später, wenn ich in einer kleinen Taverne sitze, gutes Essen vor mir, ein Glas Wein in der Hand, die Sonne langsam ins Meer sinkt – dann fühle ich Dankbarkeit. Nicht nur für den Tag, sondern für das Leben selbst. Für all die Erinnerungen, die mich in Zukunft begleiten werden.
Am Abend schließe ich die Augen und weiß: Morgen wartet wieder dieser erste Blick aus dem Fenster auf mich.
Dieser stille Moment, der mir sagt: Das Glück ist da. Es war immer da. Und hier finde ich es wieder.





