Wenn ich meinen Blick in meinen herbstlichen Garten richte, sitze ich da und lausche dem leisen Rascheln der bunt gefärbten Blätter. Sie wiegen sich im Wind und tanzen langsam zu Boden.
Es ist, als würde die Natur sich allmählich zur Ruhe begeben.
Und mir einen Moment der Stille schenken.
Ich beobachte die Vögel, die sich in den Ästen niederlassen und ihr Gefieder gegen die kühle Herbstluft aufplustern.
Mein Blick folgt den emsigen Eichhörnchen, die von Ast zu Ast hüpfen und fleißig ihre Wintervorräte sammeln.
Ich könnte ihnen stundenlang zusehen, denn gerade diese kleinen, unscheinbaren Augenblicke sind es, die mein Herz erfreuen.
Mit einer heißen Tasse Tee in den Händen mache ich es mir gemütlich. Die Wärme breitet sich wohltuend in mir aus, während ich meinen Gedanken nachhänge. Dann greife ich zu meiner alten Feder, tauche sie behutsam in das Tintenfässchen und schlage mein Buch auf.
Langsam beginne ich zu schreiben. Ich halte fest, was mich in diesem Augenblick bewegt, was ich sehe, fühle und in meinem Herzen trage. Draußen rascheln die Blätter weiter, der Wind streicht sanft durch die Äste, und ich spüre, wie wohltuend es ist, für eine Weile in meiner kleinen Welt zu sein.
Manchmal brauche ich nicht mehr als einen stillen Herbsttag, eine Tasse heißen Tee und meine alte Feder, um mich daran zu erinnern, wie schön es ist, die kleinen Dinge des Lebens bewusst wahrzunehmen.





