10-Bilder und Sprüche für jede Gelegenheit

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Mit rotem Hut und flatterndem Kleid tanze ich barfuß am Strand, einfach weil es mir gefällt. Es kümmert mich nicht was die anderen denken, ich drehe mich und lass mir mein Glas Prosecco schmecken. Der Sand umschmeichelt meine Füße und die Wellen spielen mit mir. „All das habe ich mir verdient!“ rufe ich in den Wind.
Das Alter? Ein Geschenk. Ich muss nichts mehr beweisen. Ich bin frei, ein bisschen verrückt und noch viel mehr.

 

Man begreift erst im Regen, dass Vernunft nicht darin liegt, einen Schirm zu besitzen, sondern ihn rechtzeitig zu benutzen. Einsicht ist eben wie ein Schlüssel: Er nützt erst, wenn man ihn tatsächlich ins Schloss dreht — und nicht, wenn man ihn nur bewundernd in der Tasche spazieren trägt.“

 

 

 

 

 

Nur wer sich selbst lieben kann, kann auch alleine glücklich sein. Wer seinen Frieden gefunden hat, schätzt die Stille und erkennt Dinge, die im Verborgenen ruhen.
Er gibt auf sich acht, denn er möchte sich nicht verletzen, sondern schützen und stärken.
Selbstliebe ist kein Ausdruck von Egoismus.
Im Gegenteil: Wer sich selbst liebt, ist auch offen für andere Menschen und nimmt Anteil an ihrem Leben.
So mancher muss erst verletzt werden, um sich selbst lieben zu lernen und Grenzen zu setzen, die ihn schützen.

 

 

Mit einer Tasse warmen Tees stehe ich am Fenster und blicke in die winterliche Landschaft. Noch liegt unser Land unter Schnee und Kälte, und dennoch spüre ich die leise Sehnsucht nach Wärme und Sonne in mir. Der Winter hat mir so viele schöne Momente geschenkt, Ruhe und ein Innehalten. Das erste Weiß, das die Welt in eine Märchenlandschaft verwandelte. Die klare Luft, die mich tief durchatmen ließ — für all das bin ich dankbar. Und doch wächst in mir die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer, nach Wärme auf der Haut und langen Tagen voller Leichtigkeit. Bis diese Zeit wiederkehrt, halte ich die Bilder in meinem Herzen fest. Sie erwärmen mich in den kalten Tagen und lassen mich träumen

 

 

Der Winter hält die Natur noch fest in seinen Armen, und leise fällt noch der Schnee. Doch sieh nur, wie die Tiere sich freuen, sie sind glücklich und feiern das Leben. Sie finden Futter und sind umgeben von der Wärme der Gemeinschaft.
„Nur noch wenige Tage“, sagt der Hase voller Zuversicht, er braucht keinen Kalender. „Dann beginnt der Schnee zu schmelzen, und die Sonne lacht wieder vom Himmel.“
Ja, pfeifen die Vögel von den Bäumen: „Alles hat seine Zeit.“

 

 

 

 

Der Jänner verabschiedet sich mit Sonnenschein und klarer Sicht.
Und vielleicht erinnert er uns daran, dass jeder Abschied auch ein stiller Anfang ist, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Doch nun tritt der Februar hervor, zart wie ein erster Atemzug, er bringt das Erwachen der Natur mit sich, ein leiser Neubeginn, der auch uns einlädt, selbst wieder aufzublühen.

 

 

 

Hallo Februar.
Nach einem frostigen und stürmischen Jänner freue ich mich auf dein Kommen. Die Tage werden spürbar länger, das Licht kehrt zurück und die Sonne gewinnt an Wärme. Bald wird das erste Grün aus der Erde brechen, und ich kann es kaum erwarten, wenn die Schneeglöckchen mich begrüßen. Auch die Vögel werden uns wieder mit ihren Liedern erfreuen. Ja, Februar – du bist Neubeginn und Licht.

 

Morgen wird es besser – schlaf einmal darüber, haben sie gesagt.“
Doch nicht der Morgen verändert etwas, sondern der Moment, in dem ich aufhöre, mich zu belügen und ich beginne, meine Last selbst abzuwerfen.

Nur dann wird jeder neue Tag leichter und ich kann wieder atmen.

 

 

 

 

 

 

„Weitere Texte findet ihr unter: Bilder und Geschichten für jede Gelegenheit!“

 

Über die Autorin
Bild von Liselotte

Liselotte

Seit vielen Jahren schreibe ich leidenschaftlich gerne und halte meine Gedanken, inspiriert durch Schicksale, Lebensveränderungen oder Erlebnisse auf Papier fest. Manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer ein wenig zum Nachdenken.
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