Vertrauen bedeutet, jemandem die Tür zu seinem Herzen zu öffnen, obwohl man weiß, dass genau dort die tiefsten Wunden entstehen können.
Es bedeutet, sich zu zeigen – ohne Schutz, ohne Masken, ohne die Angst, nicht genug zu sein.
Sich fallen zu lassen, weil man glaubt, dass da jemand ist, der einen auffängt.
Es bedeutet, seine Vergangenheit nicht gegen sich verwendet zu sehen, seine Schwächen nicht als Waffen in fremden Händen zu fürchten und darauf zu vertrauen, dass ein Mensch bleibt, wenn es dunkel wird.
Denn wahre Nähe beginnt dort, wo man nicht mehr perfekt sein muss. Wo ein Blick sagt: Ich sehe dich. Wo eine Berührung sagt: Du bist sicher. Und wo ein Herz leise sagt: Ich gebe dir meine Verletzlichkeit – bitte geh behutsam damit um.
Vielleicht ist das die schönste Form von Liebe: Nicht jemanden zu finden, der niemals die Macht hätte, dich zu verletzen, sondern jemanden, der diese Macht besitzt und sich jeden Tag aufs Neue entscheidet, sie niemals gegen dich zu verwenden.
Die Bedeutung von VERTRAUEN
V – Verwundbarkeit: Den Mut besitzen, sich zu zeigen, obwohl man verletzt werden könnte.
E – Echtheit: Keine Rolle spielen müssen und trotzdem angenommen werden.
R – Rückhalt: Die Gewissheit, dass jemand nicht geht, wenn man ihn am meisten braucht.
T – Treue: Auch dann zu bleiben, wenn es unbequem wird.
R – Respekt: Mit dem Herzen eines anderen behutsam umzugehen.
A – Aufrichtigkeit: Wahrheit, selbst wenn sie manchmal weh tut.
U – Urvertrauen: Das stille Gefühl: „Bei dir darf ich mich fallen lassen.“
E – Empathie: Zu verstehen, was ein Mensch nicht aussprechen kann.
N – Nähe: Jemanden so nah an sich heranzulassen, dass er einen verletzen könnte – und darauf zu vertrauen, dass er es nicht tut.





