An diesem Morgen erreichte mich eine traurige Nachricht, die mich sehr bewegt hat. In Gedanken war ich sofort bei meiner Freundin und wünschte mir nichts sehnlicher, als ihr meine aufrichtige Anteilnahme zu zeigen, für sie da zu sein und ihr Trost zu spenden. Doch Worte erscheinen so klein, wenn man den Schmerz nur erahnen kann, den sie gerade durchlebt.
Ich kann nur erahnen, wie groß dein Schmerz ist.
Einen geliebten Menschen gehen zu lassen, ist das Schwerste für den, der zurückbleibt.
Es gibt keine Worte, die diesen Verlust wirklich lindern können.
Und doch möchte ich für dich da sein – still, behutsam, aufrichtig.
Wenn du möchtest, gehe ich mit dir auf eine kleine Reise durch deine Erinnerungen.
Zu all den schönen Momenten, die ihr miteinander erlebt habt.
Zu dem Lachen, den Blicken, den Gesten, die nur euch gehörten.
Diese Augenblicke kann dir niemand nehmen.
Sie sind gelebt, sie sind wahr, und sie bleiben für immer ein Teil von dir.
Ich weiß, dass das kein wirklicher Trost ist.
Vielleicht schenkt es dir nur einen kurzen Moment Wärme, einen Atemzug, der ein wenig leichter fällt.
Die Zeit der Trauer wird kommen, mit all ihren Tiefen, ihrer Schwere, ihrer Stille.
Und ja – ein Stück dieses Weges wirst du allein gehen müssen, denn Trauer ist so persönlich wie die Liebe, die euch verbunden hat.
Aber du bist nicht verlassen.
Ich bin an deiner Seite, wann immer du mich brauchst.
Ich kann dir den Schmerz nicht nehmen, doch ich kann dir zuhören, dich halten, und mit dir gemeinsam durch die dunkleren Tage gehen.
Ich werde dir nicht sagen, dass alles wieder gut wird, das wäre nicht wahr.
Es wird nicht gut – es wird anders. Und dieses „anders“ braucht Zeit.
Und bis dahin, bin ich da, einfach da.
Für alle, die im Stillen Kraft brauchen – eine Umarmung, die nichts fordert und einfach da ist, in liebevoller Anteilnahme.
Eure Geschichtenschreiberin





