Vorweihnachtszeit

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Oh, Hänschen schau doch einmal, ich glaub das Christkind war hier, hier liegt doch leuchtender Sternenstaub und eine goldene Haarlocke liegt auch im Schnee. Hanna, die Haarlocke und ein wenig Sternenstaub nehmen wir mit nach Haus und hängen es an unseren Weihnachtsbaum.

 

 

 

 

 

 

Es ist zum ersten Mal, Heiliger Abend zu zweit. Doch wir müssen nicht traurig sein, wir haben das Glück und können es mit unseren Lieben zu gegebener Zeit nachholen.
Ich denke in diesem Moment an all die einsamen Menschen, die dieses Glück nicht mehr haben, etwas nachzuholen. Darum werden wir nicht traurig sein, sondern dankbar für unser Glück, noch zu zweit zu sein.

 

 

Als ich heute allein durch den Wald ging, dachte ich. ich träume wohl, kam mir doch ein kleiner Engel entgegen. Ich blieb stehen und war fasziniert, wie soll ich mich verhalten, damit er blieb. „Ja kleiner Engel, was machst du hier so ganz allein, mitten im großen Wald?“ „Ich bin das erste Mal auf Erden“ sagte er ganz aufgeregt zu mir „und da habe ich mich wohl verlaufen, doch es gibt so viele schöne Dinge hier zu sehen, darum habe ich auch die Zeit übersehen. Doch nun bitte ich dich mir zu helfen, ich muss ja noch so viele Kinder besuchen.“ “ Ja gerne helfe ich dir mein kleiner Engel, wir können doch die Kinder nicht enttäuschen.“ Der Engel gab mir seine kleine Hand und so verließen wir den Wald. Als der Engel die Häuser mit den vielen Lichter sah, fing er zu strahlen an. „Danke, sagte er aufgeregt und mit glühenden Wangen zu mir, „nun finde ich alleine meinen Weg.“  Ich wollte noch etwas zu dem Engel sagen, doch, so plötzlich er gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Ich sah mich um, wollte mich noch für das Weihnachtswunder bedanken. Leicht beschwingt und mit einer inneren Zufriedenheit ging ich nachhause. Meine Hand, mit der ich den Engel hielt, wurde von einer wohligen Wärme durchflutet, ich hielt sie an mein Gesicht und war glücklich.

 

 

Als ich heute Morgen spazieren ging, sah ich plötzlich den Weihnachtsmann durch den Wald marschieren. Er hatte es eilig und sah mich nicht, er hat nicht mehr viel Zeit, er muss noch viele Geschenke verteilen. Im ganzen Lande stehen viele Kinder an den Fenstern und halten Ausschau nach ihm. Ich war ganz leise, wollte den Zauber der Weihnacht nicht unterbrechen. „Die Welt ist doch voller Wunder, ich kann es nicht glauben, ich habe den Weihnachtsmann gesehen.“ Ja, es gibt ihn wirklich, man muss nur daran glauben und den Zauber an Weihnacht nicht verlieren. Nun gehe ich glücklich und zufrieden nachhause und erzähle die Geschichte von den Spuren des Weihnachtsmannes.

 

 

 

 Weihnachten mit den Augen eines Kindes.
Oh, wie funkeln die Sterne, die Kugeln und das Engelhaar am Christbaum so schön. Es gab leckere Kekse und süßen Kakao dazu. Wie schön waren die Geschichten, die uns Großmutter erzählte, voller Ehrfurcht und mit roten Bäckchen hörten wir zu. Das Warten auf das Christkind war so aufregend und schön, wir waren mucksmäuschenstill und warteten in unserem Zimmer, bis wir das Glöckchen hörten und dann betraten wir voller Ehrfurcht das Weihnachtszimmer. Beim Eintreten sah meine Schwester eine goldene Locke am Boden liegen, die hatte sicher das Christkind verloren, meine Schwester hob sie zärtlich auf und steckte sie in ihre Kleidertasche. Die Mutter stellte die Weihnachtskekse auf den Tisch und wir durften essen, wie es uns gefiel. Geschenke gab es nicht viele, doch das war nicht wichtig, denn wir hatten einen wunderschönen Christbaum, Dieser war behangen mit goldenen Kugeln, Papier das wunderschön glitzerte und auf der Spitze saß ein goldener Engel. Wir Kinder waren verzaubert und standen singend davor, was war das für eine schöne Weihnachtsnacht.
Ja so war Weihnachten damals, so schön und doch bescheiden war dieses Fest und das schönste daran war, die große Familie, wir waren dankbar, zufrieden und glücklich.

 

 

 

 

 

 

 

Das Weihnachtsfest ist zu Ende, die Lichter am Weihnachtsbaum sind erloschen. Weihnachtslieder wurden gesungen, gutes Essen wurde gekocht und schöne Geschenke wurden verteilt. An all die lieben Menschen wurde gedacht, die nicht mehr mit uns am Tisch sitzen und uns immer noch so fehlen.
Zufrieden und glücklich gehen wir nun zu Bett und noch lange denken wir an diesen schönen Abend und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

 

 

 

 

Guten Morgen meine Lieben, seid ihr schon erwacht? ich hoffe ihr hattet eine gute Nacht.
Ja, der Weihnachtsabend ging zu schnell vorüber, doch nun sitze ich hier mit einer guten Tasse Kaffee und denke noch an diesen Weihnachtsabend. Es war ein Abend voller Erinnerungen, an die Kindheit und wie es früher war.

 

 

 

 

 

 

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Über die Autorin
Liselotte

Liselotte

Seit vielen Jahren schreibe ich leidenschaftlich gerne und halte meine Gedanken, inspiriert durch Schicksale, Lebensveränderungen oder Erlebnisse auf Papier fest. Manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer ein wenig zum Nachdenken.
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