Ein Tag, eisig kalt und klar, die Sonne scheint, als wollte sie mich trösten. Und ja, diese kalte Schönheit erwärmt mein Herz. Es ist eine Wärme, die sich in meinen Körper breit macht. Ein Gefühl von Kälte und Wärme vermischt sich in mir und ich bin glücklich und dankbar dafür.
Es erinnert mich an einen bestimmten Wintertag, an dem ich allein durch die stille Landschaft ging. Die Kälte war so durchdringend, dass sie meine Wangen erröteten ließen, und doch schien die Sonne mit solch einer Kraft, dass ich plötzlich stehen blieb. Ihre Strahlen fielen auf den gefrorenen Boden, ließ jedes einzelne Eiskristall leuchten, als hätte jemand die Welt mit Sternenstaub überzogen.
Ich weiß noch, wie ich tief einatmete und die Luft so kalt war, dass sie fast schmerzte, und gleichzeitig spürte ich dieses leise, warme Ziehen in meiner Brust. Ein Gefühl, das nicht von der Sonne kam, sondern tief aus meinem Herzen, das sich plötzlich meldete: Ein Moment von Nähe, ein zärtliches Gefühl an einen lieben Menschen, den ich noch immer sehr vermisse.
Während ich weiterging, vermischten sich die frostige Luft und diese innere Wärme zu etwas Eigenem. Etwas, das mich sehr sensibel machte. Ich fühlte mich gleichzeitig verletzlich und stark, als würde die Kälte mich wachrütteln und die Wärme mich halten.
In dieser Mischung aus Sonne, Frost und Gefühlen wurde mir bewusst, wie dankbar ich für solche Augenblicke bin. Für diese stillen, unvorstellbare Momente, in denen ich mich selbst wieder spüre. Und genau in dieser Dankbarkeit lag ein tiefes, ruhiges Glück, das mich den ganzen Tag begleiten wird.





